Überblick über die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen China und Deutschland

Durchsuch: Ausgabezeit:2024-07-18 12:29:33

Seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen am 11. Oktober 1972 haben sich die bilateralen Beziehungen zwischen China und Deutschland insgesamt erfolgreich entwickelt. Im Mai 2004 etablierten die beiden Länder im Rahmen der umfassenden strategischen Partnerschaft zwischen China und Europa eine Partnerschaft mit globaler Verantwortung. Im Jahr 2011 wurde das Konsultationsmechanismus zwischen den Regierungen Chinas und Deutschlands eingerichtet, und im März 2014 wurden die Beziehungen weiter auf eine umfassende strategische Partnerschaft gehoben. Präsident Xi Jinping betonte, dass China und Deutschland stets Partner im Dialog, in der Entwicklung, in der Zusammenarbeit und bei der Bewältigung globaler Herausforderungen sind. Die Entwicklung der bilateralen Beziehungen basiert auf tiefem öffentlichen Verständnis, gemeinsamen Interessen und umfangreicher Erfolgserfahrung. Beide Seiten sollten stets die strategische Ausrichtung der Beziehungen aus einer hohen Perspektive betrachten und mit einer konstruktiven Haltung den größtmöglichen Konsens suchen sowie mit einer offenen Einstellung pragmatische Zusammenarbeit fördern.


Im Bereich Wirtschaft und Handel sind die Kooperationen zwischen China und Deutschland tiefgreifend und eng miteinander verflochten. Seit 1975 ist Deutschland 47 Jahre in Folge Chinas größter Handelspartner in Europa, während China seit 6 Jahren Deutschlands größter Handelspartner weltweit ist. Laut chinesischen Statistiken erreichte das bilaterale Handelsvolumen im Jahr 2023 206,78 Milliarden US-Dollar, wobei Chinas Exportvolumen 100,57 Milliarden US-Dollar und das Importvolumen 106,21 Milliarden US-Dollar betrug. Im Bereich der Investitionen ist Deutschland der EU-Staat mit dem höchsten Investitionsvolumen und der größten Anzahl an Projekten in China und stellt auch ein wichtiges Ziel für die Auslandsinvestitionen chinesischer Unternehmen dar. Die industrielle und Versorgungskette beider Länder sind tief integriert, und es gibt kontinuierlich neue Investitionsprojekte in Bereichen wie grüne und kohlenstoffarme Technologien, Gesundheitswesen, technologische Innovation, intelligente Städte und künstliche Intelligenz.


Trotz der unterschiedlichen Systeme Chinas und Deutschlands gibt es keine grundsätzlichen Interessenkonflikte zwischen den beiden Ländern. Die Wirtschaft beider Länder ergänzen sich stark in Bereichen wie Markt, Kapital, Forschung und Entwicklung, Rohstoffe und industrielle Wertschöpfungsketten. Es bestehen große Kooperationspotenziale in den Bereichen Elektronik und Elektrotechnik, Automobilindustrie, Maschinenbau, Chemie und Pharmazeutik sowie weite Perspektiven für die Zusammenarbeit in den Bereichen Dienstleistungshandel, intelligente Fertigung und Digitalisierung. Mit dem von der 20. Nationalen Volkskongress der Kommunistischen Partei Chinas skizzierten Entwicklungsplan wird China die Schaffung eines neuen Entwicklungsmodells beschleunigen und sich auf qualitativ hochwertige Entwicklung konzentrieren. Dies wird den wirtschaftlichen und handelsbezogenen Kooperationen zwischen China und Deutschland noch breitere Marktchancen, Chancen für systemische Öffnung und die Vertiefung internationaler Zusammenarbeit bieten.


Quelle: Wirtschaftlich-kommerzielle Abteilung der Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland


Überblick über die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen China und Deutschland
Seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen am 11. Oktober 1972 haben sich die bilateralen Beziehungen zwischen China und Deutschland insgesamt positiv entwickelt.
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